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Unser Strand soll schöner werden!

Gemeinsames Müllsammeln an der Ostsee
Am 17. September ist der Internationale Küstenputztag. Auch in Mecklenburg-Vorpommern rufen Naturschützer Groß und Klein dazu auf, gemeinsam bei öffentlichen Müllsammelaktionen mitzumachen.
Getränkedose mit Muscheln bewachsen am Strand

Tausende engagierte Meeresschützer weltweit treffen sich am 17. September, um ihre Küsten, Strände, Fluss- und Seeufer von Müll zu befreien. Auch in Mecklenburg-Vorpommern bleibt trotz städtischer Strandreinigung viel Müll an den Stränden liegen: In Zingst sind das zu über 70 % Zigarettenkippen, aber auch Plastikteile, wie Bonbontütchen, Eislöffel und Verpackungsmaterial. „Zigarettenkippen enthalten Giftstoffe und sind für die Kleinlebewesen am Strand, aber auch für Kleinkinder eine Gefahr“, sagt Caroline Schlepper, die für den BUND das Müllsammeln in Zingst koordiniert.

In Warnemünde geht es schon ab 10 Uhr zwischen den Strandaufgängen 3 und 4 los, begleitet vom Verein EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. (EUCC-D), der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde, dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, dem Ozeaneum Stralsund und weiteren Engagierten wie NABU und BUND. Neben den Sammelaktionen gibt es auch Informationen zum Problem Meeresmüll und möglichen Handlungsalternativen sowie weitere Angebote, etwa Basteln mit besonderen Fundstücken.

Der NABU ist zudem in Kühlungsborn und Lubmin/Greifswald aktiv statt, der BUND trifft sich um 13.00 Uhr am Kurhaus in Zingt (siehe Termine.)

Allein im letzten Jahr sammelten 800.000 Menschen weltweit mehr als 8.160 Tonnen Abfälle von Stränden, aus dem Meer, aber auch aus Flüssen und Seen.

Autor: 
BIO-MV
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